IT-Branche
Teilen macht stark

Unternehmen dürfen neues Wissen nicht horten, sondern müssen es mit anderen austauschen, um die Globalisierung erfolgreich meistern zu können.

Zwei Drittel der von IBM unlängst weltweit befragten 765 Chief Executive Officers (CEO) planen, ihr Unternehmen in den kommenden zwei Jahren radikal umzubauen. Sie haben den ersten Schritt zur nachhaltigen Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit schon gemacht. Ein zweiter Schritt ist die Öffnung des Unternehmens, die Bereitschaft zur Kooperation, zum Teilen von Wissen, Erfahrung und Know-how, um gemeinsam mit Partnern aus Ideen am Markt durchsetzbare Angebote zu machen - kurz: innovativ und damit wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Immerhin drei Viertel der befragten CEOs nennen die Zusammenarbeit mit externen Partnern - Kunden, Geschäftspartnern, Beratern, Forschungseinrichtungen - als wichtigste Quelle für Anregungen und neue Ideen. Die eigene Forschungsabteilung rangiert dagegen nur auf dem achten Platz in der Rangliste der Ideengeber. Allerdings hat erst etwa die Hälfte der Firmen aus dieser Erkenntnis die Konsequenzen gezogen und betreibt strategische Partnerschaften nach eigener Einschätzung mit der notwendigen Intensität.

Welche Rolle spielen vor diesem Hintergrund die technologischen Entscheider in den Unternehmen? Chief Information Officers (CIO) und Chief Technical Officers (CTO) haben sich in den vergangenen Jahren in die Kostenspar-Ecke drängen lassen. Der strategische Wertbeitrag der Informationstechnologie zum Erfolg des Unternehmens ist dabei zusehends in den Hintergrund gerückt. IT als Innovationsmotor und Werttreiber genießt oftmals nicht mehr den Stellenwert, der ihr gebührt.

Die Stimmen der Zweifler sind laut und gipfeln im viel diskutierten und zitierten Beitrag von Nick Carr in "Harvard Business Review": "IT doesn?t matter." Carr behauptet darin, dass IT zur Massenware, zur Commodity geworden sei, aus der sich kein Wettbewerbsvorteil mehr ableiten lasse.

Sorry, Nick, you?re wrong. IT does matter! Niemals war oder ist Informationstechnologie in ihrer Gesamtheit Massenware. Stets gibt es bessere und schlechtere Lösungen; attraktive, außergewöhnliche, innovative. Und solche, die zum bloßen Mindeststandard gehören. Entscheidend ist herauszufinden, was ein Unternehmen tatsächlich weiterbringt und welche neuen, kreativen Ansätze es verfolgen kann.

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