Kleinfeld wackelt
Kommentar: Verfallserscheinungen bei Siemens

Es brennt lichterloh im Hause Siemens. Kaum hat Heinrich von Pierer, der große alte Mann, unter teilweise unwürdigen Umständen sein Amt aufgegeben, steht jetzt auch das Schicksal des Vorstandsvorsitzenden Klaus Kleinfeld auf der Kippe. Damit hat sich die Krise des Technik-Konzerns in den vergangenen Stunden dramatisch verschärft. An der Spitze des Unternehmens zeigen sich Verfallserscheinungen.

Seit Monaten kämpft Kleinfeld im Aufsichtsrat für seine Vertragsverlängerung; seit Wochen ist offensichtlich, dass er die Arbeitnehmerfraktion für sich hat gewinnen konnte; seit Dienstag ist klar, dass führende Köpfe auf der Kapitalseite – allen voran Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann – fest entschlossen sind, genau diese Verlängerung...

 
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