Kommentar
Der Preis des Zögerns

Spätestens in drei Jahren werden in Deutschland keine Siemens-Handys mehr gebaut. Die 2 000 Arbeiter in Kamp-Lintfort werden ihre Arbeitsplätze verlieren. Noch garantiert ihnen ein Abkommen zur „Sicherung und Entwicklung von Beschäftigung“ bis 2006 ihre Jobs. Doch in Wahrheit war dieser Vertrag, den Siemens und die IG Metall vor gerade einem Jahr mit gegenseitigen Zugeständnissen ausgehandelt hatten, immer nur Wunschdenken: Im internationalen Wettbewerb haben sich Länder wie Südkorea und Taiwan durch die geschickte Kombination von Kapital, Know-how und mittelhohen Löhnen gewaltige Effizienzvorteile in der Montage von elektronischen Geräten erkämpft.

Siemens beugt sich endlich dieser Erkenntnis und gibt die Handy-Sparte vollständig...

 
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