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Kommentar: Der Terror rückt näher

Fünf Tage nach dem blutigen Terroranschlägen auf zwei Synagogen gibt es wieder Explosionen in Istanbul. Der Terror islamischer Fundamentalisten rückt immer näher auf Europa zu.

Fünf Tage nach dem blutigen Terroranschlägen auf zwei Synagogen gibt es wieder Explosionen in Istanbul. Wieder Tote, wieder Verletzte und wieder ein markantes Ziel: westliche Banken und diplomatische Vertretungen.

Und wiederum als Tatort die Türkei. Dies alles kann nur eins bedeuten: der Terror islamischer Fundamentalisten rückt immer näher auf Europa zu.

Der „Kampf gegen den Terror“ ist nicht mehr länger ein Phänomen, mit dem sich in erster Linie Israel und der US- Präsident herumschlagen müssen und dem die Europäer zunehmend distanziert und argwöhnisch zuschauen.

Mittlerweile ist Europa selbst zur Zielscheibe der Attentäter geworden. Und es wird immer deutlicher: Der Terror ist global geworden. Mit der Türkei hat er sich genau die Nahtstelle ausgesucht, wo Islam und westliche Werte aufeinander stossen.

Deshalb auch hat Präsident Bush Recht, wenn er vom Westen insgesamt noch mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Terror einfordert. Ob im Irak oder in Afghanistan – Bundeskanzler Gerhard Schröder, der gerade auf dem Sprung in die USA ist, wird nicht umhin können, das deutsche Engagement hierbei konkreter als bisher zu benennen.

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