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Kommentar: Der Umbau geht weiter

Es hat lange gedauert, bis sich Siemens dazu entschlossen hat, seine Handy-Sparte aufzugeben. Viel zu lange. Denn schon in den vergangenen Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass der Münchener Technologiekonzern das Geschäft einfach nicht beherrscht. Großen Ankündigungen folgten meist magere Resultate und hohe Verluste.

Deshalb ist der heute verkündete Verkauf an den Taiwaner Elektronikproduzenten BenQ ausgesprochen positiv für Siemens. Denn das Unternehmen trennt sich damit nicht nur von einem Verlustbringer. Vor allem kann sich Siemens nun stärker auf die Bereiche konzentrieren, in denen die Firma wirklich erfolgreich ist - etwa in der Medizintechnik oder im Kraftwerksbau.

Obwohl die schlimmste Baustelle jetzt beseitigt ist, hat Siemens-Chef Klaus Kleinfeld aber noch einige Umbauarbeiten vor sich. Vor allem für die hoch defizitäre IT-Dienstleistungssparte SBS muss der Manager nun schnell eine Lösung finden. Noch hat er aber nicht einmal angedeutet, wohin die Reise auf diesem Gebiet gehen wird.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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