Kommentar
Die Netzgemeinde lebt!

Prominente Köpfe der Netzgemeinde behaupten, die Netzgemeinde gäbe es gar nicht. Weil die Mehrheit der Bevölkerung das Internet nutze, sei der Begriff überflüssig. Das ist falsch.

Düsseldorf74,7 Prozent der Deutschen gingen 2011 online, so die Daten des aktuellen (N)onliner-Atlas – eine bequeme Zwei-Drittel-Mehrheit. Ist die von Journalisten und Politikern gerne Netzgemeinde genannte Gruppe damit längst in der Mehrheit und der Begriff überflüssig? Es ist die neueste Debatte, die Blogger und Twitterer bewegt.

„Die ‚Netzgemeinde’ ist tot – und vielleicht hat es sie nie gegeben“ behauptet beispielsweise Social-Media-Berater und Blogger Thomas Knüwer auf seinem Blog. „Stattdessen nutzt der größte Teil der Menschen heute digitale Dienste ganz selbstverständlich, von Facebook über Dropbox und WhatsApp bis MyTaxi“. Der Journalist Mario Sixtus sekundiert auf Twitter: „Netzgemeinde, Zeitungsgemeinde,...

 
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