Kommentar
Die Stimmung hellt sich auf

Da ist es, ein neues Zeichen für eine bevorstehende Konjunkturerholung in Deutschland: Der ZEW-Index ist deutlich gestiegen! Aber langsam mit der Euphorie.

Das Barometer bündelt die Einschätzungen von Finanzmarktexperten zur künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Und diese Klientel setzt offenbar weiterhin Hoffnungen auf einen Regierungswechsel bei den vorgezogenen Wahlen im September.

Ein Blick auf die harten ökonomischen Fakten offenbart aber, dass sich in Deutschland nichts Wesentliches geändert hat: Der private Verbrauch ist im zweiten Quartal erneut gesunken, berichtet heute das Statistische Bundesamt. Ein Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts wurde nur verhindert, weil die Unternehmer mehr investierten und ihre Lager aufstockten.

Zwar gibt es vereinzelt gute Nachrichten, zum Beispiel haben zuletzt auch heimische Unternehmen mehr Investitionsgüter bestellt. Die Perspektive bleibt aber weiterhin: moderate Erholung in Sicht – ein richtiger Aufschwung aber noch nicht.

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