Kommentar
Die US-Notenbank nicht als letzte Verteidigungsreihe missbrauchen

Die US-Notenbank will nicht noch mehr Geld drucken und erhöht daher den Druck auf die Politik in Washington. Das ist richtig, denn so werden die Politiker gezwungen, endlich die Haushaltsprobleme anzugehen.

Es ist schon merkwürdig. Ausgerechnet die US-Notenbanker, die noch vor nicht allzu langer Zeit neuen Gelddruckprogrammen das Wort zur Unterstützung des Arbeits- und Immobilienmarktes der USA das Wort redeten, wollen plötzlich davon nichts mehr wissen. Dabei geht das Wachstum eher zurück, anstatt zu steigen. Auch am Arbeitsmarkt spitzt sich die Lage zu.

Zu Jahresbeginn hatte Ben Bernanke noch erklärt, die Fed werde alles tun, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Doch davon ist plötzlich keine Rede mehr. Möglicherweise beobachten wir gerade eine Art Erziehungsversuch. Der Zögling, der zur Raison gebracht werden soll, sitzt in Washington.

Denn die Regierung ist drauf und...

 
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