Kommentar
Eine Second-best-Frau als Grüne-Spitzenkandidatin ist überflüssig

Laut einer neuen Umfrage wünschen sich die meisten Wähler, dass Jürgen Trittin die Grünen in die Bundestagswahl führt. Doch die Partei will lieber ein Führungsquartett ins Rennen schicken. Das ist überflüssig.

Die neuste Umfrage zu den Grünen  illustriert aufs Schönste das Personal-Dilemma, in dem  die Ökopartei steckt - und wohl bis zur Bundestagswahl stecken wird. Fraktionschef Jürgen Trittin gilt nicht nur in den eigenen Reihen als der „starke Mann“, auch in der Bevölkerung glaubt die Mehrheit, dass er der Richtige ist, die Grünen in die Wahlkampf zu führen. Es ist aber nur eine relative Mehrheit und eine kleine dazu: Gerade mal 24 Prozent votierten bei der Forsa-Umfrage für den vom linken Fundamentalisten zum staatstragenden Realpolitiker gewendeten Trittin.    

Seine Konkurrenten  rangieren gleichwohl abgeschlagen: Für Co-Fraktionschefin Renate Künast votierten 17 Prozent, knapp dahinter...

 
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