Kommentare
Kommentar: Einzug ins Wohnzimmer entscheidet

Paul Otellini hat keinen guten Start erwischt. Seit einem Jahr ist der Intel-Chef jetzt im Amt und kämpft permanent mit schlechten Nachrichten. Erst verhageln ihm Lieferschwierigkeiten die Zahlen, dann nimmt ihm Rivale AMD kräftig Marktanteile ab. Jetzt kommt noch ein Gewinneinbruch hinzu. Der größte Chiphersteller der Welt steht so schlecht da wie seit Jahren nicht mehr.

Ob der US-Konzern wieder zu alter Kraft zurück findet ist offen. Einerseits hat AMD technologisch aufgeholt und Kunden weggenommen. Zum anderen gelingt es Intel nicht, so schnell wie nötig in neue Märkte wie die Unterhaltungselektronik vorzudringen. Denn nur wenn Intel Einzug der Einzug in die Wohnzimmer gelingt, wird die Firma ihre starke Stellung auf Dauer behaupten können.

hofer@handelsblatt.com

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%