Kommentar
Europa nicht zu Tode retten

Die Stabilisierung der Gemeinschaftswährung wird immer teurer, immer unkalkulierbarer, immer riskanter. Zudem ziehen die Mitgliedsstaaten politisch nicht an einem Strang. Sie spielen mit der Existenz Europas.

Wenige Tage vor dem EU-Gipfel, der Europa den Weg aus der Krise und in die Zukunft weisen soll, zeigt sich der Kontinent zerstritten wie nie. Daran ändert auch das hastig geschnürte Wachstumspaket nichts, auf das sich Bundeskanzlerin Merkel mit ihren Kollegen aus Frankreich, Spanien und Italien geeinigt hat. Die in Rom beschlossenen Maßnahmen waren bekannt und werden die Finanzmärkte nicht davon ablenken, dass die Regierungschefs in allen wesentlichen Fragen uneinig sind.

Offen liegt der Streit darüber, wie die akute Gefahr abgewendet werden soll, dass die Währungsunion unter der Schuldenlast und dem Druck der Finanzmärkte auseinanderbricht. Der Italiener Monti fordert mit...

 
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