Premium Kommentar Merkel sollte lieber allein als mit der SPD regieren

Die SPD gibt derzeit ein jämmerliches Bild ab. Und auch eine Erneuerung der CDU wäre in einer Minderheitsregierung viel einfacher.
Bislang beschrieb die Kanzlerin eine Minderheitsregierung immer als Hort der Instabilität. Jetzt schließt sie eine Kandidatur für diesen Fall nicht mehr aus. Quelle: action press
Angela Merkel

Bislang beschrieb die Kanzlerin eine Minderheitsregierung immer als Hort der Instabilität. Jetzt schließt sie eine Kandidatur für diesen Fall nicht mehr aus.

(Foto: action press)

BerlinAngela Merkel hat am Sonntag die Tür zu einer Minderheitsregierung aufgemacht. Das war eine überraschende Kehrtwendung der CDU-Vorsitzenden. Bislang beschrieb die Kanzlerin eine Minderheitsregierung immer als Hort der Instabilität. Jetzt schließt die Kanzlerin eine Kandidatur für diesen Fall nicht mehr aus.

Offensichtlich hat sie sich an ihre Worte kurz nach der Bundestagswahl erinnert, als sie die SPD auf Bundesebene als nicht regierungsfähig einstufte. Die Chaostage bei ihrem potenziellen Koalitionspartner reißen nicht ab und zeigen Merkel, dass eine stabile Regierung mit der SPD noch schwieriger sein könnte als eine Minderheitsregierung, bei der die Union alle Minister stellt.

 

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