Kommentar
Showdown zwischen Google und Apple

Google bläst zum großen Angriff auf den Rivalen Apple. Darum musste zuletzt der Kartendienst Google Maps von Apple-Geräten verbannt werden. Apple befand sich bereits einmal in einer ähnlichen Situation.
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Google löst Microsoft ab. Am vergangenen Montag wurde glasklar, warum Apple die Internetdienste des Suchmaschinenriesen von seinen Smartphones und Tablets verbannen musste: Google löste mit 249 Milliarden Dollar Börsenwert Microsoft mit 247 Milliarden Dollar als zweitwertvollstes Technologie-Unternehmen der Welt ab.

Am Dienstag konnte der Softwarekonzern zwar wieder hauchdünn vorbeiziehen, aber die Botschaft ist klar: Nur noch Apple steht jetzt zwischen Google und dem totalen Triumph. Ein Gegner, der zu schaffen ist. Die Schlacht wird spektakulär, Schlachtfeld ist das Internet.

Für Apple-Chef Tim Cook ist es ein Déjà-vu. In den 80er- und 90er-Jahren drängten Microsoft und Intel mit einer offenen Software- und Hardwareplattform Apple mit seinem hermetisch abgeschotteten PC-Standard in die Bedeutungslosigkeit. Nun droht die Wiederholung im Smartphonemarkt. Diesmal heißt der Gegner Google.

Gegründet als Web-Suchmaschine, erlebte das Start-up zweier Studenten die Transformation zu einem globalen Schwergewicht in der Online-Werbung und mobilen Internetwelt. Google betreibt die größte Internet-Videoplattform der Welt, die erfolgreichste Suchmaschine und den beliebtesten Kartendienst, Google Maps.

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Showdown zwischen Google und Apple

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Google Maps als Schnittstelle zwischen zwei Welten

Kommentare zu " Kommentar: Showdown zwischen Google und Apple"

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  • Jetzt möpchte ich mich aber mal zu dem Kommentator vor mir zu Wort melden. Wenn man einen Artikel schon runtermacht, dann sollte man auch sagen warum.
    Sicher kann man die Situation auch anders sehen aber zuminindest stimmen die wchtigsten Fkten: Google überholt MSFT, Android kommt an Apple iOS heran und so fort.
    Ob Googel seinen Kartendienst für Apple eingestellt hat, nur um Apple zu ärgern, kann ich so nicht beurteilen.
    Der Autor wollte mal einen Kommentar zum Kampf zweier Giganten absondern - daran kann ich als langjähriger Journalist (nicht für das Handelsblatt) nichts Verwerfliches entdecken.

  • "Der Autor ist Korrespondent im Silicon Valley.", laut Bildunterschrift. Da fragt man sich doch, wie es möglich ist, dass die Redaktion einer führende deutsche Wirtschaftszeitung einen derartig schlampigen und unqualifizierten Artikel veröffentlicht und wie jemand, der - auf Basis dieses Artikel – anscheinend wenig kompetent ist, der Korrespondent dieser Zeitung in einem der wichtigsten Technologiezentren der Welt sein kann.

    Offensichtlich steht das Handelsblatt nicht mehr für Qualität, sondern nur noch für Schlagzeilen und Effekthascherei.

    Na egal, das wird das unabwendbare Ende dieses Mediums nur beschleunigen. Die Zeit der Zeitungen läuft ab. Angesichts der unterirdischen Qualität, die der angebotene Journalismus dieser Tage erreicht hat, bleibt nur ein Fazit: Es wird Zeit und es ist nicht schade darum.

  • Apple besteht aus einer Riesen-Marketingabteilung, einer Riesen-Rechtsabteilung, einer mittelgroßen Designabteilung und einer winzigen Technologieabteilung die in erster Linie den Zweck hat, Apple inkompatibel und somit geschlossen für Wettbewerber zu halten. Die Prozessoren kommen entweder direkt von Intel oder es sind nur leicht modifizierte Chips von ARM, was dutzende andere Firmen auch machen. Nein, das geniale an Apple besteht doch darin, an allem doppelt und dreifach zu verdienen: Kaum eigenes know how, die Sachen zusammenkaufen und in China billig zusammen schrauben, in eigenen Apple Sores superteuer verkaufen, Konkurrenten verklagen und Journalisten und Künstler in das Marketing einspannen. Apple hat ja nicht einmal eine eigene Chipfabrik, sie haben überhaupt keine eigenen Fabrik weil es günstiger ist, chinesische Wanderarbeiter auszubeuten.

    Echt cool, diese Gutmenschfirma!

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