Kommentar
Teamgeist sieht anders aus

Der Machtwechsel bei der Deutschen Bank ist wenig professionell vonstatten gegangen. Was die Manager von Deutschlands größter Bank noch lernen müssen.

Die Deutsche Bank ist bei vielen ihrer Wettbewerber angesehen für die Professionalität, mit der sie ihr tägliches Geschäft betreibt. Warum aber schafft ein sonst so professionell agierender Weltkonzern es dann nicht, die Führung des Konzerns geordnet zu übergeben?

Erst versäumen es Vorstandschef und Aufsichtsrat jahrelang, einen Nachfolger für Vorstandschef Josef Ackermann aufzubauen. So verlängert Ackermann 2009 nach Monaten der Spekulation, wer auf ihn folgen könnte, noch einmal um drei Jahre. Doch auch die zweite Chance für die Vorbereitung eines besseren Übergangs hat die Bank nicht genutzt.

Im vergangenen Jahr wurde der externe Nachfolge-Kandidat, Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber, in den internen Machtquerelen...

 
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