Kommentar zu Blöcken in der EU
Der Eiserne Vorhang ist weg

PremiumEU-Kommissionspräsident Juncker fürchtet einen Rückfall in den alten Ost-West-Konflikt. Damit macht er es sich ziemlich einfach. Es gibt nicht einmal mehr einen osteuropäischen Block. Ein Kommentar.

Der historische Beschluss fiel vor zwanzig Jahren. Am 13. Dezember 1997 machten die EU-Staats- und -Regierungschefs den Weg frei für Beitrittsverhandlungen mit zehn mittel- und osteuropäischen Staaten. Helmut Kohl habe vor Glück geweint an dem Tag, an dem Europa die Teilung überwand, berichtete EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker beim europäischen Staatsakt für den verstorbenen Altkanzler Anfang Juli.

Juncker saß 1997 bereits mit am Tisch. Als einziger unter den heute amtierenden EU-Regierungschefs und EU-Präsidenten hat der langjährige luxemburgische Premier die Wiedervereinigung Europas nicht nur miterlebt, sondern auch mitgestaltet. Umso interessanter ist der Umstand, dass Juncker heute einen Rückfall in den alten Ost-West-Konflikt befürchtet....

 
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