Premium Kommentar zu Christian Lindner Die FDP kämpft sich zur Mitte zurück

FDP-Chef Lindner will die Mitte der Gesellschaft wieder an seine Partei binden. Dabei punktet er vor allem mit seiner Europa- und Flüchtlingspolitik. Die Schlammschlacht zwischen Union und SPD kommt da gerade recht.
Der FDP-Chef will sich Wähler schnappen, die sich bei den Volksparteien nicht mehr aufgehoben fühlen. Quelle: dpa
Christian Lindner

Der FDP-Chef will sich Wähler schnappen, die sich bei den Volksparteien nicht mehr aufgehoben fühlen.

(Foto: dpa)

Bereits zum zweiten Mal in ihrer jüngeren Geschichte unternimmt die FDP den Anlauf, die Machtverhältnisse im bürgerlichen Lager zu verschieben. Nach Guido Westerwelle schickt sich jetzt Parteichef Christian Lindner an, die Mitte der Gesellschaft an sich zu binden. Menschen, die Leistung bringen, die auf Freiheit statt Staat setzen, aber genauso einen starken bei der äußeren wie der inneren Sicherheit wollen. Es sind die Bürger, die sich bei den Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Bildung nicht mehr bei den Volksparteien aufgehoben fühlen. Lindner will die digitale Elite genauso wie die Verehrer von Ludwig Erhard ansprechen.

 
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