Premium Kommentar zu Eon und Uniper Unglückliches Timing

Eon-Chef Johannes Teyssen hat für die Kraftwerkstochter Uniper mehr herausgeholt, als vor einem Jahr zu erwarten gewesen war. Letztlich ist er Opfer der ungewöhnlichen Konstruktion seines Deals mit Fortum geworden.
Hätte er mehr für Uniper herausschlagen können? Quelle: dpa
Eon-Chef Teyssen

Hätte er mehr für Uniper herausschlagen können?

(Foto: dpa)

Die Fakten sprechen gegen Johannes Teyssen. Gemessen am aktuellen Kurs hat der Eon-Chef beim Ausstieg aus Uniper ein schlechtes Geschäft gemacht.

Teyssen verkaufte die restlichen knapp 47 Prozent an dem Stromproduzenten für 22 Euro je Aktie und strich dabei 3,76 Milliarden Euro ein. Am Markt wird die Uniper-Aktie aktuell mit knapp 26 Euro bewertet. Das Paket wäre eigentlich gut 4,4 Milliarden Euro wert.

 
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