Kommentar zu Stada
Checks and Balances

PremiumStada ist Objekt eines ruppigen Übernahmekampfes und könnte jetzt ein Opfer von Spekulanten und Finanzhasardeuren werden. Der Pharmahersteller ist ein Beispiel dafür, wie Führung aus dem Ruder laufen kann. Ein Kommentar.

„Alles Gute“ lautet Stadas Leit- und Werbeslogan. Das wünschen wir dem hessischen Pharmakonzern von ganzem Herzen. Besser noch sollten wir dem Unternehmen „Viel Glück“ hinterherrufen. Denn das wird Deutschlands drittgrößter Pharmakonzern jetzt dringend brauchen können. Seit Monaten steckt Stada in schweren Führungsturbulenzen, ist Objekt eines ruppigen Übernahmekampfes und könnte jetzt ein Opfer von Spekulanten und Finanzhasardeuren werden.

Auch die Bestellung zweier neuer Vorstandsmitglieder für nur sechs Monate – Wo hat es das schon einmal gegeben? – deutet darauf hin, dass bei Stada vorerst keine Ruhe einkehren wird. Die Herren sind Übergang, so wie der vorherige CEO auch nur ein Lückenbüßer...

 
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