Premium Kommentar zu Trump in Texas Showtime im Katastrophengebiet

Donald Trump inszeniert sich bei der Flutkatastrophe in Texas als Krisenmanager, doch im Grunde will er nur von seiner falschen Umweltpolitik ablenken. Dauerhaft wird er der Kontroverse nicht entkommen. Ein Kommentar.
Der US-Präsident interessiert sich nicht für Lösungen, sondern nur für Showeinlagen. Quelle: AFP
Trump in Corpus Christi

Der US-Präsident interessiert sich nicht für Lösungen, sondern nur für Showeinlagen.

(Foto: AFP)

Donald Trumps junge, wilde Präsidentschaft hat schon jetzt zwei Erkenntnisse über ihn geliefert. Erstens: Er versteht von den Nuancen des Regierungsgeschäfts wenig bis gar nichts. Reforminhalte interessieren ihn nicht, für Trump zählt allein die Frage, ob sich ein taktisches Manöver als Erfolg verkaufen lässt. Es geht ihm ums Gewinnen, nicht um die Lösung von Problemen. Dieses Politikverständnis ist eng mit der zweiten Einsicht verbunden. Das Bilderbedürfnis der eventgetriebenen Mediendemokratie bedient wohl kein anderer so zuverlässig und mit einem so intuitiven Geschick wie er. Für Trump sind Krisen Kulissen, je größer, desto unwiderstehlicher.

 

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