Premium Kommentar zu Währungsspekulationen Waghalsige Wetten

Wer auf Währungskurse wettet, sollte dafür das nötige Spielgeld übrig haben. Der Markt ist liquide aber intransparent und politisch anfällig. Privatanleger sollten davon die Finger lassen. Ein Kommentar.
Die türkische Lira hat gegenüber dem Euro in diesem Jahr um 24 Prozent abgewertet. Quelle: dpa
Währungsspekulationen

Die türkische Lira hat gegenüber dem Euro in diesem Jahr um 24 Prozent abgewertet.

(Foto: dpa)

Zugegeben: Acht Prozent Zinsen – das klingt schon extrem verlockend. Als deutsche Anleger bekommen wir auf unsere Spareinlagen null Zinsen, allenfalls noch mit einer homöopathischen Niedrigziffer hinter dem Komma – 0,1 Prozent oder ähnlich lesen sich die Konten-Trauerspiele.

Währungsanleger machen sich Zinsunterschiede zunutze – sie leihen sich günstig Geld in Euro und legen es hochverzinst in Fremdwährungen an. Die Differenz kassieren sie als Profit. So weit die Theorie. In der Praxis stecken dahinter riskante Währungswetten, von denen Privatanleger besser die Finger lassen.

 
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