Kommentar zu Wirtschaftsbeziehungen mit Iran
Kuschen oder riskieren

PremiumDeutsche Firmen zögern zu sehr mit Investitionen in Iran, weil sie ihre US-Geschäfte gefährdet sehen. Einbindung von und Verflechtung mit schwierigen Partnern kann jedoch positive Veränderungen bringen. Ein Kommentar.

Außer Spesen nichts gewesen?! Tatsächlich konnten sich die Iraner seit eineinhalb Jahren kaum retten vor Besuchen deutscher Delegationen – angeführt vom Bundeswirtschaftsministerium über Wirtschaftsverbände und noch zahlreicher von den Bundesländern. Immer dabei: Manager deutscher Unternehmen. Denn das Interesse an Iran ist riesig seit Aufhebung der Atomsanktionen. Allein: Es sind bisher kaum Geschäfte konkret abgeschlossen worden. Außer Spesen also nichts oder kaum etwas gewesen?

Total, der französische Öl- und Gaskonzern, hat indes gerade einen 4,8 Milliarden Dollar umfassenden Vertrag unterzeichnet. Er bringt den Franzosen die Mehrheit und die operative Führung zur Erschließung des South-Pars-Gasfelds. Jenes größten Erdgasvorkommens der Welt unter...

 
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