Premium Kommentar zum Daimler-Umbau Wandel ist wichtiger als Stückzahlen

Bei Daimler soll in Zukunft eine Holding den Konzern steuern. Der Weg ist richtig, denn der Autobauer, denn der Autobauer ist latent in Gefahr, von Hedgefonds attackiert zu werden. Ein Kommentar.
Der Absatz des Autobauers läuft, die Gewinne sprudeln wie lange nicht mehr, doch die Börse lässt das kalt. Quelle: dpa
Daimler

Der Absatz des Autobauers läuft, die Gewinne sprudeln wie lange nicht mehr, doch die Börse lässt das kalt.

(Foto: dpa)

MünchenDaimler vollzieht wieder einmal einen Kurswechsel. Zehn Jahre nach der Trennung von Chrysler brüten die Strategen über einer neuen Rechtsform. Eine Holding soll künftig die Steuerung des Industriekonzerns übernehmen, angegliederte Aktiengesellschaften sollen die operativen Geschäfte führen. Dazu zählen der Auto- und Lastwagenbau, eine stattliche Bank und womöglich auch eine eigenständige Tochter für Dienstleistungen wie das Carsharing. Daimler soll schneller, dezentraler agieren können, so die Vorstellung. Noch ist nichts beschlossen, aber Daimler-Chef Dieter Zetsche und Finanzchef Bodo Uebber lassen wenig Zweifel, dass sie dieses Manöver für sinnvoll halten.

 
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