Premium Kommentar zum Dauerstreit mit der Türkei Das alte Katz-und-Maus-Spiel

Die deutschen und türkischen Verhaltensmuster im Dauer-Streit sind mittlerweile eingespielt. Erdogan braucht das Feindbild viel dringender als umgekehrt. Doch die Zeit spielt der EU in die Hände. Ein Kommentar.
Die Türkei und Deutschland nutzen einander als Reibungsfläche, um daraus innenpolitisch Kapital zu schlagen. Quelle: AFP
Recep Tayyip Erdogan und Angela Merkel

Die Türkei und Deutschland nutzen einander als Reibungsfläche, um daraus innenpolitisch Kapital zu schlagen.

(Foto: AFP)

BrüsselEs ist jüngst wieder laut geworden in den deutsch-türkischen Beziehungen. Der Ablauf des Streits wirkt vertraut, die Verhaltensmuster eingespielt: Die türkische Seite provoziert, sie setzt den Schriftsteller Dogan Akhanli (einen deutschen Staatsbürger) auf die Interpol-Fahndungsliste. Oder empfiehlt in Person von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan den türkischstämmigen Wählern in der Bundesrepublik, wen sie besser nicht wählen sollten. Die deutsche Seite reagiert empört – Politiker quer durch das Parteienspektrum verurteilen Erdogans Vorgehen in aller Schärfe. Man beschimpft und belehrt sich ein paar Tage lang gegenseitig, dann kehrt wieder etwas Ruhe ein. Bis das Ganze wieder von vorne losgeht.

 

Mehr zu: Kommentar zum Dauerstreit mit der Türkei - Das alte Katz-und-Maus-Spiel

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%