Premium Kommentar zum Gesundheitskonzern Fresenius sollte die Übernahme von Akorn besser abblasen

Die Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn wird für Fresenius zur Belastung. Eine Absage wäre für den Dax-Konzern die bessere Lösung.
Flucht nach vorn. Quelle: Reuters
Fresenius-Zentrale in Bad Homburg

Flucht nach vorn.

(Foto: Reuters)

Normalerweise gehen Übernahmen bei Fresenius immer reibungslos über die Bühne. Mal abgesehen von dem Rhön-Klinikum-Deal, bei dem betroffene Konkurrenten den Kauf verhindern wollten, hat das Management des Gesundheitskonzerns viele milliardenschwere Zukäufe ziemlich geräuschlos abgeschlossen. Anders ist das bei der im vergangenen Jahr bekanntgegebenen milliardenschweren Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn.

Nachdem Fresenius Ende April 2017 die Übernahme verkündet hatte, entstand der Eindruck, dass das Akorn-Management in den Folgemonaten quasi das Arbeiten einstellte. Das Unternehmen baute sukzessive bei Umsatz und Gewinn ab.

 
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