Premium Kommentar zum Jahrestag der Yücel-Verhaftung Gefährliche Zeiten für die Pressefreiheit

Vor einem Jahr inhaftierte die Türkei Deniz Yücel. Andernorts wird Journalismus subtiler bedroht: Durch Fake News und Medien-Bashing à la Trump.
Der „Welt“-Korrespondent sitzt seit einem Jahr in der Türkei in Haft – ohne Anklage, ohne Verfahren, ohne Prozess. Quelle: dpa
Deniz Yücel

Der „Welt“-Korrespondent sitzt seit einem Jahr in der Türkei in Haft – ohne Anklage, ohne Verfahren, ohne Prozess.

(Foto: dpa)

In seinem letzten Artikel für die „Welt“ ging es um „Extremisten in türkischer Polizeiuniform“. Man kann nicht sagen, dass Deniz Yücel die Regierung seines Berichterstattungsgebietes Türkei allzu nett behandelt hätte. Man kann aber sagen: Der 44-Jährige hat seinen Job gemacht. Nicht mehr. Nicht weniger. Er war kritisch und unbequem. Journalisten sollen so sein. Zumindest in Demokratien nach westlichem Vorbild.

 

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