Premium Kommentar zum Kampf gegen Steueroasen Die Richtung stimmt

Die EU hat endlich eine „schwarze Liste“ mit Steueroasen vorgelegt. Sie geht damit zwar nur halbherzig gegen Steuervermeidungsstrategien großer Konzerne vor. Doch auch das zeigt Wirkung. Ein Kommentar.
Durch übertriebenen Ehrgeiz fallen die EU-Finanzminister in Sachen Steueroasen-Bekämpfung nicht auf. Quelle: picture alliance / Sascha Steina
Europäisches Parlament

Durch übertriebenen Ehrgeiz fallen die EU-Finanzminister in Sachen Steueroasen-Bekämpfung nicht auf.

(Foto: picture alliance / Sascha Steina)

Apple und Google, Siemens und BASF: Wenn es um Steuervermeidung geht, ist schnell von den größten Konzernen der Welt die Rede. Ob bei Luxleaks, in den Panama Papers oder zuletzt in den Paradise Papers: Immer wieder tauchen die ganz großen Namen der Wirtschaft auf. Allein bei der Körperschaftsteuer entgehen den EU-Staaten durch legale Steuerflucht rund 70 Milliarden Euro jährlich, schätzen Experten.

Dem Treiben haben die EU-Finanzminister lange untätig zugeschaut und so systematisch die Interessen der erdrückenden Mehrheit ihrer Wähler verraten. Schließlich werden Arbeitnehmer und kleine Firmen vom Fiskus gnadenlos zur Kasse gebeten, während man die Weltkonzerne laufen lässt.

 
Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.

Mehr zu: Kommentar zum Kampf gegen Steueroasen - Die Richtung stimmt

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%