Kommentar zum Streit bei Stada
Was zählt, ist die Zukunft

PremiumDer interne Konflikt beim Pharmakonzern wirkt nicht unbedingt vertrauenserweckend. Für die Aktionäre ist Stada eine Erfolgsgeschichte – trotz aller Querelen. Zwei Lehren lassen sich aus dem Fall ziehen. Ein Kommentar.

Was der Umbruch bei Deutschlands viertgrößtem Pharmahersteller, der Stada AG, ans Tageslicht befördert, wirkt nicht gerade vertrauenserweckend. Der scheidende Aufsichtsrat liegt im offenen Konflikt mit den bereits ausgeschiedenen Vorständen, fragwürdige Beraterverträge, dubiose Lizenzdeals. Ein langjähriger Ex-Vorstand, dem man Vetternwirtschaft und Gehaltsexzesse anlastet, und Übernahme-Transaktionen, die womöglich nicht sauber bilanziert wurden.

Das alles vor dem Hintergrund einer Übernahme-Offerte, die auch im zweiten Anlauf nur knapp erfolgreich war und von taktischen Manövern einiger Hedgefonds begleitet wird, die um eine höhere Abfindung pokern. Auch nach der Mehrheitsübernahme durchdie Private-Equity-Firmen Bain und Cinven, so scheint es, geht es bei Stada weiter drunter und drüber....

 
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