Premium Kommentar zum Streit zwischen Schulz und Kaeser Manager, raus aus der Deckung

Unternehmen, die von Politikern angegriffen werden, sollten sich wie Siemens-Chef Joe Kaeser kraftvoll wehren. Er ist Vorbild für eine Managerkaste, die sich viel zu selten traut, sich zu Wort zu melden. Ein Kommentar.
Es ist gut für die Debattenkultur in Deutschland, dass er den öffentlichen Diskurs sucht. Quelle: AFP
Siemens-Chef Kaeser

Es ist gut für die Debattenkultur in Deutschland, dass er den öffentlichen Diskurs sucht.

(Foto: AFP)

Die Worte waren ein verbaler Frontalangriff – und sorgfältig gewählt. Wer ein Unternehmen und seine Topmanager als „asozial“ bezeichnet, weiß genau, was er sagt. Der SPD-Parteivorsitzende Martin Schulz hatte dabei vor allem den Wähler im Blick, der endlich glauben soll, was er bisher nicht geglaubt hat: Es geht ungerecht in unserem marktwirtschaftlichen System zu. Die da oben, die abgehobene Managementkaste, die in Saus und Braus lebt, und wir da unten, die hart arbeitende Bevölkerung, sollen wieder ein Thema in Deutschland werden.

 

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