Premium Kommentar zur 28-Stunden-Woche IG Metall pokert sehr hoch

Es spricht einiges dafür, dass IG-Metall-Chef Jörg Hofmann dieses Mal zu hoch pokert: Mit der Forderung nach einer 28-Stunden-Woche riskiert die Gewerkschaft eine Tariferosion. Ein Kommentar.
Die Arbeitgeber sollten die Entschlossenheit der IG Metall nicht unterschätzen. Quelle: dpa
IG-Metall-Fahne

Die Arbeitgeber sollten die Entschlossenheit der IG Metall nicht unterschätzen.

(Foto: dpa)

Die IG Metall gibt sich siegessicher: Die Metall- und Elektroindustrie brummt, Maschinenbauer oder Fahrzeughersteller freuen sich über volle Auftragsbücher. In dieser Situation, so die Kalkulation der Gewerkschaft, werden die Unternehmer keine langwierigen Arbeitskämpfe riskieren.

Entsprechend weit wagt sich die IG Metall mit ihrem Forderungspaket aus dem Fenster: sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt und auf Wunsch die 28-Stunden-Woche mit Teillohnausgleich. Unter dem Strich also mehr Geld für weniger Arbeit – und das in Zeiten, in denen die Unternehmen ohnehin schon händeringend nach neuem Personal suchen, um der Auftragslage überhaupt Herr werden zu können.

 

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