Premium Kommentar zur Arzneimittelpreisen Die Deflation der Pharmawelt

Wer nach Argumenten sucht, um der Pharmabranche Gier und Preistreiberei zu unterstellen, muss nur in die Listen der Neuentwicklungen schauen. Doch von einer generellen Kostenexplosion kann keine Rede sein. Ein Kommentar.
Die superteuren Neuentwicklungen machen nur einen kleinen Teil des Pharmamarktes aus. Quelle: dpa
Tabletten und Pillen

Die superteuren Neuentwicklungen machen nur einen kleinen Teil des Pharmamarktes aus.

(Foto: dpa)

Umgerechnet etwa 50.000 Euro beträgt der Listenpreis, den der amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson für eine Jahrestherapie mit seinem neuen, kürzlich zugelassenen Schuppenflechtemittel Tremfya verlangt. Beim Krebsmedikament Imfinzi von Astra-Zeneca summiert sich die Rechnung auf etwa 150.000 Euro. Die innovative Zelltherapie, die der Schweizer Pharmariese Novartis gegen bestimmte Leukämien entwickelte, könnte nach Analystenschätzung sogar mehr als eine halbe Million Euro kosten.

 
Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%