Kommentar zur Deutschen Börse
Schlechtes Timing für Kengeter

PremiumZuerst beschäftigen Insidervorwürfe die Deutsche Börse, jetzt auch noch schwache Zahlen. Der Konzern um Carsten Kengeter bräuchte dringend einen Befreiungsschlag, ist aber zu sehr mit sich beschäftigt. Ein Kommentar.

FrankfurtAuch das noch: Als hätte die Deutsche Börse mit den Insidervorwürfen gegen ihren Vorstandschef nicht schon genug Schwierigkeiten, enttäuschen jetzt auch noch schwache Zahlen die Aktionäre. Die Flaute an den Märkten belastet das Ergebnis, auch die selbst gesteckten Ziele dürften in diesem Jahr nur noch mit viel Glück zu schaffen sein. Die verkappte Gewinnwarnung der Eschborner ist ein Alarmsignal: Die Börse muss sich neue Geschäftsfelder erschließen, um weniger abhängig von der Volatilität an den Märkten zu werden. Doch dafür scheint das Management zu sehr mit eigenen Problemen beschäftigt zu sein.

Natürlich sind Quartalszahlen nur eine Momentaufnahme. Aber sie illustrieren...

 
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