Kommentar zur Flüchtlingspolitik Italiens
Auf dem richtigen Weg

PremiumIn den libyschen Hoheitsgewässern operieren zu können, ist ein wichtiger Schritt für Italien, aber auch für die EU. Wenn aber nicht eine Vielzahl weiterer Schritte folgt, wird dieser ohne große Wirkung bleiben.

Wohl bald schon werden italienische Marineschiffe direkt vor der Küste Libyens patrouillieren. Sie sollen den libyschen Kollegen dabei helfen, jene Schlepper zu bekämpfen, die seit Jahresbeginn fast 100.000 Migranten nach Italien geschleust haben. Premier Paolo Gentiloni nannte den entsprechenden Beschluss des Parlaments in Rom einen „möglichen Wendepunkt in der Flüchtlingskrise“ im Mittelmeer. Ist er das wirklich?

In den libyschen Hoheitsgewässern operieren zu können ist zweifellos ein wichtiger Schritt für Italien, aber auch für die Europäische Union. Wenn in den kommenden Monaten aber nicht eine Vielzahl weiterer Schritte folgt, wird dieser eine ohne große Wirkung bleiben. Und die nächsten Hürden...

 
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