Premium Kommentar zur Flüchtlingspolitik Weder Schwarz noch Weiß

Die Retter im Mittelmeer müssen sich der Politik fügen – und die Politik muss mehr für die Geretteten tun. Einfache Lösungen werden sich im Umgang mit Flucht und Migration nicht finden. Ein Kommentar.
Nur 20 bis 30 Prozent derjenigen, die von Afrika aus übersetzen, haben nach Schätzung des Uno-Flüchtlingshilfswerks Anspruch auf Asyl oder eine andere Form von Schutz. Quelle: dpa
Gerettete Afrikanerinnen

Nur 20 bis 30 Prozent derjenigen, die von Afrika aus übersetzen, haben nach Schätzung des Uno-Flüchtlingshilfswerks Anspruch auf Asyl oder eine andere Form von Schutz.

(Foto: dpa)

In kaum einem anderen Politikfeld sind die Grenzen zwischen Gut und Böse, zwischen richtig und falsch, so schwierig zu ziehen wie in der Flüchtlings- und Migrationspolitik. Wer kann schon einfach definieren, wo die Pflicht zu helfen anfängt und wo sie endet? Wer, bitte, mag den Aktivisten auf den privaten Rettungsschiffen vor der Küste Libyens ernsthaft vorwerfen, die Menschen vor dem Ertrinken zu retten? Wer aber mag der Politik ernsthaft das Recht absprechen, den Helfern Regeln vorzugeben? Was aber tun, wenn nun im Mittelmeer der Impuls zu retten mit der politischen Pflicht zu steuern kollidiert?

 

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