Premium Kommentar zur geldpolitischen Wende Die Illusion der Notenbanken

Die Zinswende wird länger dauern und schmerzhafter sein, als viele denken. Die bittere Wahrheit ist: EZB-Chef Draghi und andere Magier der Märkte wissen selbst nicht genau, wie sie ihr gigantisches Kartenhaus aufrechterhalten können. Ein Kommentar.
Die Notenbanker zögern bei der geldpolitischen Wende – aus gutem Grund. Quelle: dpa
EZB-Zentrale in Frankfurt

Die Notenbanker zögern bei der geldpolitischen Wende – aus gutem Grund.

(Foto: dpa)

„Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.“ Schon der Gründer der Rothschild-Dynastie, Mayer Amschel Rothschild, wusste vor Jahrhunderten um die riesige Macht der Notenbanken. Eine Macht, welche die großen Zentralbanken der westlichen Welt in den vergangenen Jahren radikaler ausgespielt haben als jemals zuvor in ihrer langen Geschichte. Statt sich wie früher nur darauf zu beschränken, die kurzfristigen Zinsen zu beeinflussen, haben sie durch billionenschwere Anleihekäufe, Minuszinsen und andere Instrumente sämtliche Anlagezinsen an den Finanzmärkten nach unten – und die Vermögenswerte in schwindelerregende Höhen getrieben.

 

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