Premium Kommentar zur Inflation im Euro-Raum Zeit für den Ausstieg

Die Inflation im Euro-Raum steigt stärker als erwartet. Diese Entwicklung liefert ein weiteres Argument für die Europäische Zentralbank für eine weniger expansive Geldpolitik. Ein Kommentar.
Ein baldiges Umsteuern würde es der Notenbank ermöglichen, behutsam aus der lockeren Geldpolitik auszusteigen. Quelle: dpa
EZB-Zentrale in Frankfurt

Ein baldiges Umsteuern würde es der Notenbank ermöglichen, behutsam aus der lockeren Geldpolitik auszusteigen.

(Foto: dpa)

Vor der wichtigen Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am kommenden Donnerstag ist die Inflation im Euro-Raum auf 1,5 Prozent gestiegen. Die stärker als erwartet ausgefallene Preisentwicklung liefert ein weiteres Argument für die EZB, ihre billionenschweren Anleihekäufe 2018 herunterzufahren.

Sicher darf die leicht höhere Teuerung nicht darüber hinwegtäuschen, dass das EZB-Inflationsziel von knapp zwei Prozent noch nicht erreicht ist. In den nächsten Monaten könnte die Geldentwertung wegen kurzfristiger zyklischer Effekte sogar wieder niedriger ausfallen.

 

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