Premium Kommentar zur Stahlindustrie Großmanns richtiger Riecher

In die Fusion zwischen Thyssen-Krupp und Tata kommt Bewegung. Politik und Gewerkschaften sind misstrauisch. Nun könnte es auf Anraten des Ex-RWE-Chefs einen neuen Anlauf für eine nationale Lösung geben. Ein Kommentar.
Die Idee, einen nationalen Champion zu bauen, ist nicht neu. Quelle: dpa
Stahlarbeiter

Die Idee, einen nationalen Champion zu bauen, ist nicht neu.

(Foto: dpa)

Kurz vor Toresschluss kommt Bewegung in den zähen Verkaufsprozess der Stahlsparte von Thyssen-Krupp. Die Sondierungen des Stahlmanagers und früheren RWE-Chefs Jürgen Großmann bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung, es doch mit einer nationalen Lösung zu versuchen, trifft den Nerv von Politik und Gewerkschaften. Beide Seiten beäugen misstrauisch die Verhandlungen zwischen dem Essener Industriekonzern und dem indisch-britischen Wettbewerbers Tata.

 

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