Kommentar zur Start-up-Förderung
Geld allein reicht nicht

PremiumNur durch staatliche Förderprogramme wird Deutschland nie die Lücke zu den Ländern schließen können, die bei Gründungen spitze sind. Der Staat muss vor allem die Rahmenbedingungen für Start-ups verbessern. Ein Kommentar.

In Deutschland herrscht Reformstillstand. Eine Branche aber kann sich nicht über mangelnden Reformeifer beklagen: die Gründerszene. Gefühlt legt die Bundesregierung alle paar Wochen ein neues Förderprogramm für Jungunternehmer auf. Selbst kurz vor den Wahlen finden Union und SPD bei der Start-up-Förderung noch einen gemeinsamen Nenner.

So soll künftig eine Tochter der KfW-Bank Firmengründer mit zwei Milliarden Euro zusätzlich fördern können. Daneben könnte schon bald ein weiterer üppig ausgestatteter Gründer-Fonds treten, so die EU grünes Licht gibt.

Wo immer der Staat als Investor auftritt, ist Skepsis angebracht. Weder darf er bei seinen Investments zu hohe Risiken für die Steuerzahler eingehen,...

 
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