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Der Turbo fürs Internet

Vor zweieinhalb Jahren wurde die Familie der Standards für Breitbandanschlüsse über herkömmliche Telefonleitungen um die Variante "ADSL2+" erweitert. Die neue Norm macht Übertragungsraten von bis zu 25 Megabite pro Sekunde auf dem Weg zum Kunden möglich.

Sie ist mehr als acht Mal so schnell wie das leistungsstärkste DSL-Produkt der Telekom für Privatkunden. ADSL2+ wäre sogar geeignet, den 5,3 Millionen Haushalten in abgelegeneren Gegenden Deutschlands Breitbandanschlüsse zu ermöglichen, die bis heute keinen DSL-Zugang bestellen können. Dank der Turbo-ADSL-Technik könnten Kunden künftig über die Telefonleitung auf Abruf Filme oder TV-Programme in bester Bildqualität empfangen und parallel noch große Dateien laden.

Weder die Telekom noch alternative Carrier haben sich in Deutschland bislang als Vorreiter bei der Einführung von ADSL2+ profiliert. Da weder von Kabelnetzbetreibern noch von den schmalbrüstigen Mobilfunkzugängen zum Internet nennenswerter Konkurrenzdruck ausgeht, bestand für die Telefonanschlussanbieter kein Grund, alte Technik vorzeitig abzuschreiben und in ADSL2+ zu investieren. Immerhin begann Versatel hier zu Lande im Mai in einzelnen Städten damit, ADSL2+ versuchsweise zu starten. Andere alternative Carrier sollten diesem Beispiel folgen, wenn sie sich im DSL-Geschäft nicht nur preislich, sondern auch über die Leistung deutlich von der Telekom und ihren DSL-Resellern abheben wollen.

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