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Dumm und reich per SMS

Es hat sich ausgezahlt: Ein 24-jähriger Brite verschickt seit Jahren im Schnitt täglich 75 Kurznachrichten (SMS) mit seinem Mobiltelefon und hat inzwischen ein solches Tempo bei Eintippen dieser 160-Zeichen-Botschaften erreicht, dass er einen Schnellschreibwettbewerb gewann.

Es hat sich ausgezahlt: Ein 24-jähriger Brite verschickt seit Jahren im Schnitt täglich 75 Kurznachrichten (SMS) mit seinem Mobiltelefon und hat inzwischen ein solches Tempo bei Eintippen dieser 160-Zeichen-Botschaften erreicht, dass er einen Schnellschreibwettbewerb gewann. 50 000 Pfund hat ihm das eingebracht, wie britische Zeitungen berichten - das entspricht wohl zwei Jahresgehältern des Fabrikarbeiters aus der schottischen Stadt Dumfries.

Die Kehrseite dieser Texterei am Mobiltelefon - unter Fachleuten auch Simsen genannt: Junge Menschen, die nur über SMS kommunizierten, blieben in ihrer Grammatik äußerst beschränkt, ihnen fehle zudem die Fähigkeit, komplexe Texte zu verstehen, beklagten Wissenschafter bei einer Fachtagung Ende vergangener Woche in Mannheim.

Es gibt einen Ausweg aus diesem Dilemma: Macht man seine Sims-Fähigkeiten zu Geld, kann man die Einnahmen einsetzen, um Nachhilfe zu nehmen.

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