Repressionen und Gewalt
Südostasien steuert auf den Abgrund zu

PremiumIn Myanmar, Thailand, Singapur und anderen Ländern der Region zementieren Autokraten mit rabiaten Methoden ihre Macht. Sogar eine Friedensnobelpreisträgerin schaut nur zu. Das könnte sich noch rächen. Ein Kommentar.

Noch vor zwei Jahren war Myanmar ein Land für Optimisten. Eine brutale Militärjunta verabschiedete sich von der Macht. Amerika und Europa beendeten ihre Sanktionen. Freie Wahlen brachten die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi an die Regierungsspitze. Doch die Hoffnung auf ein neues Mitglied in der westlichen Wertegemeinschaft war verfrüht.

Wer heute vom Nachbarn Bangladesch über die Grenze nach Myanmar blickt, sieht ein brennendes Land. Es sind die Dörfer der muslimischen Minderheit Rohingya, die in dem mehrheitlich buddhistischen Land in Flammen stehen. Seit Tagen geht Myanmars Armee gewaltsam gegen die nicht anerkannte Volksgruppe vor – angeblich im Kampf gegen Aufständische. Die...

 
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