Toyota
Kommentar: Schon jetzt die Nummer eins

Die Tendenzen könnten nicht unterschiedlicher sein: Während General Motors und Ford ihre Verluste hochsetzen, steigert Toyota seinen Quartalsgewinn um mehr als ein Fünftel.

Eigentlich ist es müßig, sich Gedanken darüber zu machen, ob der größte japanische Autobauer in diesem Jahr zum weltgrößten Hersteller wird oder doch erst im kommenden Jahr. Dass es passiert, ist klar. Und vom Gewinn gesehen ist Toyota jetzt schon mit erwarteten 13,4 Mrd. Euro operativem Gewinn Weltmarktführer.

Schritt für Schritt geht Toyota nach vorne. Ohne sich in großen Übernahmen oder Beteiligungen zu verzetteln. Dadurch geschieht innerhalb von Toyota ein weiterer Wandel: In Kürze wird das Unternehmen mehr Autos im Ausland produzieren als auf dem japanischen Heimatmarkt. In Zeitverzögerung zur Vertriebsseite internationalisiert sich nun die Produktion.

Umso wichtiger ist es, dass Toyota in dieser komplexer werdenden Unternehmensstruktur die steigende Anzahl von zurückgerufenen Fahrzeugen in den Griff bekommt. Denn der Erfolg von Toyota ruht nicht zuletzt auf der Zuverlässigkeit seiner Autos. Dem Topmanagement ist das Thema Qualität derzeit wichtiger als die Tatsache, irgendwann der größte Autobauer der Welt zu sein.

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