Umstrittener Börsengang von DWS
Aktionäre werden zu Eigentümern zweiter Klasse

PremiumDie Börsenpläne der bald wieder unter ihrem alten Namen DWS firmierenden Fondstochter der Deutschen Bank sind ein Schlag für die Aktionärsdemokratie. Mitsprache ist unerwünscht. Ein fataler Trend. Ein Kommentar.

Mit einem solchen Aufschrei hat die Deutsche Bank wohl nicht gerechnet. Investoren zeigen sich entsetzt darüber, dass die Fondstochter des Geldhauses nicht als Aktiengesellschaft an die Börse gehen will, sondern als Kommanditgesellschaft auf Aktien. So behält die Deutsche Bank den Durchgriff auf die bald wieder unter ihrem alten Namen DWS firmierende Tochter. Die anderen Aktionäre werden am Gewinn, nicht aber an wesentlichen Entscheidungen beteiligt. Die Investoren sehen sich des Mitspracherechts beraubt. Da half auch die Beschwichtigung des Spartenchefs Nicolas Moreau nicht, dass es Vergleichbares in den USA gebe.

 
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