Sie fragen – wir antworten
Wer zahlt für die Niedrigzinsen?

Die EZB senkt die Zinsen nauf Rekordtief. Was sind die Folgen für Sparer, Aktionäre und Banken? Schreiben Sie uns: Unsere Experten beantworten die wichtigsten Fragen.
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DüsseldorfDie Europäische Zentralbank hat eine wegweisende Entscheidung getroffen: Sie senkt erneut die Zinsen und stellt noch mehr billiges Geld bereit.

Der Grund: Die Inflationsrate in der Euro-Zone ist im Mai überraschend auf 0,5 Prozent gesunken. Die Kreditvergabe durch Banken in Südeuropa gerät ins Stocken. Die Erholung der Konjunktur steht auf dem Spiel. Europa droht erneut in die Krise zu rutschen.

Das will die Notenbank um jeden Preis verhindern. Neben einer Zinssenkung gibt es erstmals Strafzinsen für Einlagen bei der EZB. Werden die Maßnahmen funktionieren? Was sind die Nebenwirkungen der Geldschwemme? Was sind die Folgen für Sparer, Anleger oder Lebensversicherungskunden?

Schreiben Sie uns Ihre Fragen per Mail via hb.experten@vhb.de, auf unserer Facebook-Seite oder bei Twitter. Am Donnerstag ab 15 Uhr – direkt im Anschluss an die EZB-Sitzung – wollen wir Ihre Fragen beantworten.

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Kommentare zu " Sie fragen – wir antworten: Wer zahlt für die Niedrigzinsen?"

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  • Das Mindeste wäre, wenn der Staat die Zinsersparnisse, die bei ihm durch die Niedrigzisen anfallen, in Form einer Steuersenkung weitergeben würde, die er für die Altersversorgung verwenden könnte. Der Staat hat vorrangig den Bürgern zu dienen. Es ist rechtswidrig, wenn er sich ohne sachlichen Grund selbst bereichert(Eigentumsgarantie). Das gilt auch für die Steuermehreinnahmen aufgrund der kalten Progression, die der Staat den Bürgern zurückgeben muß.

  • Ein Teufelskreis.
    Durch die niedrigen Zinsen kann man keine Altersrücklagen bilden, was einen der Altersarmut schneller nah bringt.
    Doppelt schlimm, wenn man im Kapitalgedeckten System der privaten Krankenkasse versichert ist. Dann werden noch die angesparten Altersrückstellungen aufgebraucht.
    Am allerschlimmsten daran ist, dass man unter Umständen in dem System gefangen ist.
    Freiheit ist etwas anderes. Wenn schon eine Krankenversicherungspflicht besteht, so muss man einem Versicherten auch eine alternative ermöglichen, und zwar zu jeder Zeit.

  • Das ist nur für die Schwarz-Weiß-Denker blöd.

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