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1600 Menschen trauern um Opfer des Seilbahnunglücks von Sölden

Knapp eine Woche nach dem Seilbahnunglück von Sölden in Österreich haben rund 1600 Menschen in dem Schwarzwald-Dorf Dauchingen und in Tuttlingen (Baden-Württemberg) Abschied von den Opfern genommen.

HB DAUCHINGEN. In Tuttlingen nahmen rund 1000 Menschen nach Angaben der Polizei an der Trauerfeier teil. Zwei Mädchen im Alter von 12 und 14 Jahren wurden am Samstag dort beerdigt. Unter den Trauergästen waren neben Familienangehörigen auch Mitglieder des Skiclubs.

Mit einem ökumenischen Trauergottesdienst nahmen rund 600 Menschen in Dauchingen Abschied von den Toten. Unter den Opfern waren zwei 13 und 14 Jahre alte Schwestern, die aus Dauchingen kamen. Die anderen getöteten Kinder stammten aus dem näheren Umgebung der Gemeinde. Zu der Trauerfeier in der katholischen Kirche der 3700 Einwohner zählenden Gemeinde kamen nach Angaben der Organisatoren rund 600 Menschen.

Bei dem Unglück hatte am Montag ein Transporthubschrauber über einer Seilbahn einen 750 Kilogramm schweren Betonkübel verloren und neun Menschen in den Tod gerissen. Sechs Kinder zwischen 12 und 14 Jahren aus dem Schwarzwald und drei Erwachsene aus Bayern starben.

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