23 Menschen überleben Flugzeugabsturz
Suche nach Vermissten vor Sizilien

Rettungsmannschaften haben nach dem Flugzeugunglück vom Samstag vor der Küste Siziliens auch in der Nacht die Suche nach den Vermissten fortgesetzt.

HB PALERMO. Am Sonntagmorgen war weiterhin nicht klar, ob es sich dabei um zwei oder drei Vermisste handelte. Mindestens 13 Menschen waren bei der Wasserlandung 20 Kilometer nördlich von Capo Gallo ums Lebens gekommen, 23 wurden zum Teil schwer verletzt. Unter den Überlebenden ist auch der Pilot. Alle Passagiere seien Italiener gewesen. Unter den Toten seien zwei Kinder.

Die Maschine der tunesischen Fluglinie Tuninter war auf dem Weg vom süditalienischen Bari zur Ferieninsel Djerba, als die Motoren ausfielen. Der Pilot schaffte es nicht, in Palermo notzulanden und versuchte eine Notwasserung im Meer. Laut italienischer Luftaufsichtsbehörde handelte es sich um ein Flugzeug des Typs ATR 72.

Am frühen Morgen startete aus Bari ein Flieger mit Angehörigen der Opfer und Verletzten. An Bord waren auch Ärzte und Psychologen, die die Verwandten betreuten, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi und Ministerpräsident Silvio Berlusconi drückten den Angehörigen ihre Anteilnahme aus.

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