A9 bei Münchberg
Ermittler arbeiten an Aufklärung des Busunglücks

In Bayern wird fieberhaft an der Aufklärung des Busunglücks auf der A9 bei Münchberg gearbeitet. Am Montag kamen bei dem verheerenden Brand 18 Menschen ums Leben. Dutzende wurden zum Teil schwer verletzt.
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MünchbergDer Tag nach dem verheerenden Busbrand auf der Autobahn 9 in Nordbayern steht im Zeichen der Ursachenforschung: Die Überlebenden der Katastrophe sollten - soweit das möglich ist - befragt werden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Dienstag. Darunter ist auch einer der beiden Busfahrer. „Das wird sicher nicht heute abgeschlossen werden“, sagte der Sprecher. Der Zustand der 30 Verletzten sei unverändert. Zwei davon hatten bei dem Feuer am Montag schwere Brandverletzungen erlitten.

Auf Höhe Münchberg bei Hof war ein Reisebus mit 48 Menschen an Bord auf einen Sattelzug aufgefahren und sofort in Brand geraten. 18 Menschen starben in den Flammen. Das Wrack, das nur noch ein verkohltes Gerippe des Busses ist, wird nach Angaben des Polizeisprechers kriminaltechnisch untersucht und von einem Gutachter besichtigt. Über die Brandursache gibt es mehrere Spekulationen. Ob sie jemals endgültig geklärt werden kann, ist derzeit noch offen. Das werde auf jeden Fall noch einige Zeit dauern, sagte der Sprecher.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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