Academy Awards
Ben Affleck macht den besten Film

Der Schauspieler und Regisseur Ben Affleck hat sich bei den Oscars mit seinem Werk „Argo“ durchgesetzt. Bester Schauspieler ist Daniel Day-Lewis, beste Darstellerin Jennifer Lawrence. Auch zwei Österreicher räumen ab.
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Los AngelesDer Thriller „Argo“ hat den Oscar als bester Film gewonnen. Der Film von Regisseur Ben Affleck um eine CIA-Rettungsaktion von US-Geiseln im Iran beruht auf wahren Begebenheiten. Bei der 85. Oscar-Verleihung in Hollywood in der Nacht zu Montag holte Argo zudem Oscars in den Kategorien adaptiertes Drehbuch und Schnitt.

Ergriffen war das Publikum, als Ben Affleck mit seinem Koproduzenten George Clooney den Oscar entgegennahm. First Lady Michelle Obama war live zugeschaltet und verkündete den Gewinner. Der 40-Jährige hatte bereits 1997 einen Drehbuch-Oscar für „Good Will Hunting“ gewonnen, doch danach hing seine Karriere über Jahre hinweg durch. „Ich habe nie gedacht, dass ich mal wieder hier oben stehen würde“, sagte Affleck. „Es ist egal, wenn du im Leben mal unten bist. Es ist nur wichtig, dass du wieder hochkommst.“

Einen besonderen Rekord stellte Daniel Day-Lewis auf: Er wurde als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in dem historischen Drama „Lincoln“ ausgezeichnet und holte damit als erster Schauspieler dreimal den Oscar in dieser Kategorie. Als beste Hauptdarstellerin wurde die Schauspieler Jennifer Lawrence („Silver Linings“) ausgezeichnet. Beste Nebendarstellerin ist Anne Hathaway („Les Misérables“).

Der Österreicher Christoph Waltz hat zum zweiten Mal einen der begehrten Filmpreise gewonnen. Der deutsch-österreichische Schauspieler erhielt am Sonntagabend in Los Angeles die Auszeichnung als bester Nebendarsteller für seine Rolle in dem Neowestern „Django Unchained“ von Quentin Tarantino. Bereits 2010 hatte Waltz als teuflischer SS-Offizier im Tarantino-Film „Inglourious Basterds“ den Nebenrollen-Oscar geholt.

Waltz spielt in „Django Unchained“ den Kopfgeldjäger Dr. King Schultz aus Düsseldorf, der einem befreiten Sklaven in den Jahren vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg dabei hilft, seine Frau aus den Händen eines ruchlosen Plantagenbesitzers zu befreien. „Meine unbegrenzte Dankbarkeit gilt Dr. King Schultz“, sagte Waltz. Damit meine er natürlich Tarantino als Schöpfer dieses Filmcharakters. „Wir haben an einer Heldenreise teilgenommen, und dieser Held war Quentin“, sagte der Schauspieler weiter.

Der 56-jährige Waltz setzte sich gegen die Hollywood-Größen Tommy Lee Jones („Lincoln“) und Robert de Niro („Silver Linings“) durch. Ebenfalls für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert waren Alan Arkin („Argo“) und Philip Seymour Hoffman („The Master“).

Auch der Oscar für den besten fremdsprachigen Film ging nach Österreich: Die Trophäe erhielt der von Deutschland koproduzierte Film „Liebe“ („Amour“) des Regisseurs Michael Haneke. Der Filmemacher dankte insbesondere seinen Hauptdarstellern Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant. „Ohne sie würde ich hier nicht stehen“, sagte er.

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Kommentare zu " Academy Awards: Ben Affleck macht den besten Film"

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  • System, System, System! Überall werden nur noch "Systeme" gesehen!!! Schon mal in sein eigenes "System" gehorcht?

  • Zum Glück habe ich mir diese Propagandaveranstaltung nicht angetan. Da bekommen nur die Leute einen Preis, die sich diesem System beugen.

    Und wenn sogar total überbewertete Schauspieler wie Ben Affleck einen Oscar bekommen, dann sieht es wirklich schlecht um Hollywood aus. Spätestens seid dem Film "Pearl Harbour" sollte jedem klar sein, was für ein Systemling dieser Ben Affleck ist.

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