Acht Tote
Finnland trauert um Opfer des Schulmassakers

Nach dem Schulmassaker in Finnland, bei dem neun Menschen ums Leben kamen, ist das Schulzentrum in Tuusula bei Helsinki am Donnerstag geschlossen geblieben. Ein 18-jähriger Schüler hatte am Vortag während der Unterrichtszeit um sich geschossen und acht Menschen sowie sich selbst getötet.

HB HELSINKI. Wie die Behörden weiter mitteilten, soll der Unterricht für die 450 Schüler erst in der kommenden Woche wieder beginnen. An allen öffentlichen Gebäuden in Finnland sind die Flaggen auf halbmast gesenkt.

Bei dem Amoklauf am Vortag hatte der 18-jährige Abiturient Pekka- Eric Auvinen sechs Mitschüler, die Rektorin und die Krankenschwester des Jokela-Schulzentrums während der Unterrichtszeit erschossen. Die Polizei bestätigte knapp 24 Stunden nach der Bluttat die Identität des toten Attentäters. Auvinen selbst starb am Vorabend in einem Krankenhaus in Helsinki an den schweren Kopfverletzungen, die er sich mit seiner Pistole beigebracht hatte.

Der Amokläufer hatte seine Tat im Internet angekündigt. Lehrer und Mitschüler beschrieben Auvinen als intelligenten und stillen Eigenbrötler aus einer normalen Mitteklasse-Familie. Nach Augenzeugenberichten hat er seine Opfer planmäßig und durchdacht getötet.

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