Alaska
5 000 Neuwagen drohen im Meer zu versinken

Vor der Küste von Alaska ist ein Auto-Transportschiff mit 5000 Neuwagen an Bord in schwerer See leck geschlagen. Die 23 Besatzungsmitglieder konnten von Hubschraubern der US-Nationalgarde gerettet werden. Mit schwerer Schlagseite treibt das 200 Meter lange Schiff in der eiskalten Beringsee.

HB ANCHORAGE. Der in Singapur registrierte Frachter „Cougar Ace“ war mit den Autos unterwegs von Japan ins kanaische Vancouver, als die Crew eindringendes Wasser bemerkte. Alle Versuche, dass Schiff zu stabilisieren, scheiterten. 430 Tonnen Benzin und 110 Tonnen Diesel sollen an Bord sein. Nach Angaben der Küstenwache waren die Tanks aber nicht beschädigt. Warum das Schiff leck schlug, ist noch nicht bekannt.

Die Rettung der Schiffsbesatzung war zunächst mehrfach gescheitert. So hatte die Küstenwache per Flugzeug Rettungsflöße in der Nähe des Schiffes abgeworfen, die aber durch den Seegang unter das Schiff getrieben wurden. Ein Handelsschiff hatte vergeblich versucht, den 200 Meter langen Frachter mithilfe eines Taues vor einem weiteren Umkippen zu bewahren. Bei der Bergungsaktion brach sich ein Besatzungsmitglied das Bein, die anderen kamen ohne Verletzungen davon. Die Küstenwache flog die Männer in der Nacht zum Dienstag nach Adak in Alaska.

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