Anschlag-Übung auf Zug wurde zum Ernstfall
Mehrere Verletzte nach Rettungsübung

18 Verletzte und ein brennender Waggon – das ist die Bilanz einer Übung, bei der das Verhalten bei einem Anschlag simuliert wurde.

HB BERLIN. Bei einem simulierten Sprengstoffanschlag auf einen Personenzug geriet ein Waggon in Brand, 18 Menschen wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Samstag in Hagen.

Bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof gingen mit großer Wucht zwei präparierte Kracher in einem mit Verletztendarstellern besetzten Waggon hoch. «Von weitem waren zwei Detonationen mit sehr großen Stichflammen zu sehen», sagte ein Sprecher des Bundesgrenzschutzes. Gepäck und Waggonverkleidung gerieten in Brand.

Der gesamte Hagener Hauptbahnhof musste geräumt werden, da dichter Rauch das Gelände und die Zugänge durchzog. Die Retter hätten die veränderte Lage schnell erkannt und eingegriffen, sagte der BGS- Sprecher. Türen wurden aufgerissen und Scheiben eingeschlagen. Zum größten Teil hätten sich die Zuginsassen selbst in Sicherheit gebracht.

Innerhalb von 20 Minuten sei auch der Brand gelöscht gewesen, hieß es weiter. Im Einsatz waren mehr als 600 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, BGS und Hilfsorganisationen. Alle 18 durch Rauchgase verletzte Beteiligte konnten im Laufe des Tages das Krankenhaus wieder verlassen, sagte ein Polizeisprecher.

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